Gründung und Wachstum wollen abgesichert sein

22.10.2021 - 17:30
Gründerinnen und Gründer brauchen intensive Betreuung – auch bei der Absicherung der persönlichen und unternehmerischen Risiken. Aber gerade in der Gründungsphase haben frischgebackene Unternehmerinnen und Unternehmer viel um die Ohren.

Eine strukturierte Risikoanalyse hilft bei der Auswahl der Versicherungen, wird Ruth Schöllhammer in ProContra zitiert. Die Vorständin der Accelerest AG unterscheidet in A-Risiken, die mit höherer Eintrittswahrscheinlichkeit eintreten und stärkere Auswirkungen und starke Auswirkungen auf den Geschäftserfolg haben bspw Krankheit oder Berufsunfähigkeit. B-Risiken sind zwar weniger wahrscheinlich, haben aber ebenfalls stärkere Auswirkungen auf das Unternehmen z.B. Schäden, die durch Feuer, Blitz, Sturm u.ä. entstehen oder größere Forderungsausfälle bei Kunden. C-Risiken haben in der Regel geringere Auswirkungen aber eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeiten. Diese Risiken können über Haftpflichtversicherungen abgefedert werden. Die vierte Kategorie, die D-Risiken sind anhängig vom Geschäftskonzept wie beispielsweise Cyberrisiken oder Auslandsrisiken. Sind diese Kernrisiken analysiert und bewertet, sollten Startups nicht lange mit der Absicherung zögern – insbesondere bei den Haftpflichtversicherungen. 

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