Gründerinnen, wo seid ihr?

09.03.2019 - 17:00
Obwohl die berufliche Selbstständigkeit von Frauen in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind Frauen in Vorständen und als Gründerinnen noch immer unterrepräsentiert.

Die Gründerinnen- und Unternehmerinnen-Szene steht noch am Anfang. Allerdings gewinnt die berufliche Selbstständigkeit von Frauen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Laut Mikrozensus waren im Jahr 2017 34 Prozent aller Selbstständigen in Deutschland Frauen. Der Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 2018 meldet, dass 37 Prozent der Unternehmensgründungen durch Frauen erfolgt sind.

Auch die kürzlich veröffentlichte Studie der METRO „International Own Business Study“ zeigt, dass es bei Frauen kein mangelndes Interesse gibt zu gründen. 40 Prozent der befragten Frauen haben angegeben, dass sie sich selbstständig machen möchten, aber nur drei Prozent glauben, dass sie diesen Weg tatsächlich gehen.


Was sagen Deutsche Gründerinnen?

Die Studie wurde je Land ausgewertet. Im internationalen Vergleich weisen die Ergebnisse erstaunliche Differenzen auf. So sind die deutschen Unternehmerinnen beispielweise zu 80 Prozent über 45 Jahre alt. Im Vergleich der befragten zehn Länder sind sin nur 51 Prozent der Gründerinnen über 45. Das Hauptproblem ist für viele das Thema Finanzierung. Investoren und Geldgeber sind häufig Männer, die Frauen eine Unternehmensgründung und -führung nicht zutrauen.

Mehr dazu auch beim Deutschen Gründerverband.